Projekt Elsass: Countdown

 
6 Mag ich
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Eine Tafel mit CountdownLangsam wird die Zeit knapp: Noch 20 Tage bis zur Abreise. Dabei kann ich mich noch immer nicht wirklich auf mein Auslandsabenteuer einstimmen, es gibt noch so viel anderes zu tun. Diverse Uniprojekte verlangen meine gesamte Aufmerksamkeit. „Projekt“ ist überhaupt ein sehr schönes Wort, man kann es für fast alles verwenden.

Projekt Elsass jedenfalls wird noch einiges an Arbeit sein, bevor es endlich los gehen kann. Und zwischendurch muss ich mich auch ein bisschen entspannen – und mir die Zeit für private Projekte nehmen.

To-Do Liste vor einem längeren Auslandsprojekt

  • Die Finanzierung: Erasmus – hört sich hundertmal leichter an, als es ist. Vor allem, wenn man in der jetzigen Übergangsphase ins Ausland möchte. Ob ich den Zuschuss noch bekommen werde? Allein von den 400 Euro Praktikumsverdienst kann ich kaum leben.
  • Versicherungen: Unfall- Haftpflicht und Krankenversicherung fürs Ausland sind dringend notwendig. Ich hatte eine neue Auslandsversicherung abgeschlossen, nur um festzustellen, dass ich doch schon abgesichert war. Jetzt habe ich (innerhalb der Frist) den Vertrag widerrufen. Ob ich das bereits überwiesene Geld zurück bekommen werde?
  • Die Unterkunft: Sobald der Vertrag unterzeichnet ist, sollte man sich nach einer Wohnung umsehen. Vom Ausland aus ist das noch viel schwieriger als in der Heimat. Wer nimmt mich auf, ohne mich kennen gelernt zu haben? Ich werde jetzt ein Zimmer mieten, von dem ich noch nicht einmal Fotos gesehen habe. Aber das gehört wohl dazu.
  • Das Informieren: Wo werde ich eigentlich leben? Was gibt es dort zu sehen, zu tun? Wie kann ich Leute kennen lernen? Leider ein Punkt der To-Do-Liste, der immer weiter nach hinten rückt. So gehe ich ziemlich blauäugig in die neue Umgebung, aber immerhin versichert und gut ausgerüstet.
  • Das Packen: Die Kofferfrage ist ja schon bei einer Woche nicht ganz einfach – aber für knapp 4 Monate? Da hilft nur, früh genug mit einer langen Liste zu beginnen und diese immer wieder aufzustocken. Und zu markieren, was noch besorgt werden muss.
  • Verabschiedungen: Je näher das Abreisedatum rückt, desto mehr komme ich in Verabredungs-Engpässe. So viele Leute möchte ich vorher noch sehen. Und ein Abschied ist auch erst kurz vorher wirklich sinnvoll, aber in der letzten Woche muss ich mich auf eine Menge andere Dinge konzentrieren.

To-Do ListeAber jetzt genug geschrieben, den Rest des Sonntags werde ich noch für kleinere Aufgaben nutzen, mich auf die nächste Woche vorbereiten und den Abend mit einem schönen Film ausklingen lassen.

Schritt für Schritt zum Ziel.

 

Corinna Günther

Ich bin eine sprachbegeisterte Hobby-Fotografin mit Liebe zum Detail. Seit der Lektüre von Pascal Merciers "Nachtzug nach Lissabon" verliebt in die Philosophie, möchte ich das Leben im Alltag mit mehr Achtsamkeit beobachten, genießen und verknüpfen.

One Comment:

  1. „Träumen“ ist doch eh das wichtigste auf deiner To do-Liste! Was wären wir schon ohne Träume? 😉 Spaß beiseite, ich werde dich vermissen!!! <3

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