Arrivée en Alsace

 
5 Mag ich
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Was eine tolle Begrüßung gestern bei meiner Ankunft in Mulhouse. Der perfekte Start ins elsässische Leben!

Am Vorabend noch zugesehen, wie Deutschland Weltmeister wird, mit Feuerwerk eingeschlafen und am nächsten Tag bei abrupt abwechselndem Sonnenschein und Regenschauern nach Mulhouse gefahren.

Zum Glück war mein großartiger Freund mit dabei, um mir den Einstieg zu erleichtern und nicht zuletzt mit so profanen Dingen wie Gepäck zu helfen. Dadurch fühlte sich das Ganze hier allerdings auch – noch –  mehr nach Urlaub als nach Arbeit an.

Vor allem, als wir gleich am ersten Abend mit echtem „Flammekueche“ aus dem Ofen im Garten verwöhnt wurden! Die Wohnung unter dem Dach ist schön geräumig und sehr individuell geschnitten, und sogar Kleinigkeiten wie Wasser standen schon für mich bereit.

Dann aber zu dem eigentlichen Grund meines Aufenthalts: Das Praktikum. Heute um 11 Uhr ging’s los und ich habe auch gleich erfahren, warum die Redakteure (in meiner Abteilung) erst zu so später Stunde ihren Dienst antreten: Um diese Zeit treffen die Schlagzeilen des Tages ein, anhand derer man dann die morgige Zeitung planen kann. Heute durfte ich ein paar Berichte korrigieren, kürzen und formatieren – die meisten über Unglücke in verschiedenen Ländern. Nach den 14 Wochen werde ich sicherlich besser über das aktuelle Tagesgeschehen informiert sein!

Um 18 Uhr, nach Redaktionsschluss, war ich dann mit meinem Freund (der noch bis morgen früh hier ist) einkaufen. Nachdem die Preise bei Carrefour wie erwartet sehr hoch waren, sind wir zum Lidls weiter gefahren, der jedoch kurz vorm Schließen war. Also ganz schnell die wichtigsten Dinge aufs Laufband gepackt – versorgt für die nächsten zwei Tage. Was kurios war: Schon morgens waren wir ganz kurz bei Lidl, um etwas zum Frühstück zu kaufen. Und beide Male gab es großes Gezeter an der Kasse, weil anscheinend jemand versucht hatte, ein paar Lebensmittel zu stehlen. Wie häufig kommt das denn vor…?

Jetzt muss ich einen Schlussstrich ziehen, um mich noch ein bisschen mit Melone, Panaché und Baguette in den Garten zu setzen. Fotos reiche ich nach!

Corinna Günther

Ich bin eine sprachbegeisterte Hobby-Fotografin mit Liebe zum Detail. Seit der Lektüre von Pascal Merciers "Nachtzug nach Lissabon" verliebt in die Philosophie, möchte ich das Leben im Alltag mit mehr Achtsamkeit beobachten, genießen und verknüpfen.

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