3 Dinge nehm‘ ich mit

 
6 Mag ich
1 Sekunde

Mein letzter Eintrag hier ist viel zu lange her und obwohl ich in der Zwischenzeit viele Gedanken und Ideen hatte, war ich doch entweder zu träge oder zu beschäftigt.

Jetzt ist der Herbst schon da und einige große Änderungen stehen kurz bevor. Unter anderem schreibe ich seit Anfang des Monats an meiner Abschlussarbeit, die ein großes Projekt und eine Herzensangelegenheit zugleich ist. Doch dazu wahrscheinlich mehr im nächsten Jahr!

Inmitten dieser Umbruchphase fällt es mir manchmal schwer, mir nicht nur Zeit für mich selbst zu nehmen, sondern diese Zeit auch noch sinnvoll zu füllen. Heute war ich aber mal entschlossen, die wunderschöne Herbstsonne bei einem ausgedehnten Spaziergang zu genießen. Das habe ich dann auch getan und habe mir unterwegs überlegt, wie ich mich häufiger dazu motivieren könnte.

Zwei Teile Herbst, ein Teil Sommersehnsuchtein Schneckenhaus, eine Kastanie und eine Hagebutte

Vielleicht möchtet ihr es ja auch mal probieren: Bei einem Spaziergang kann man so viele schöne, interessante und außergewöhnliche kleine Dinge entdecken, wenn man achtsam unterwegs ist. Ich habe mir jetzt überlegt, jedes Mal drei Dinge mit nach hause zu nehmen. Kleinigkeiten, die ich an verschiedenen Stellen während meines Weges finde und die mir – aus welchem Grund auch immer – ins Auge fallen. Heute habe ich zum Beispiel eine Kastanie, ein Stück vom Strauch einer Hagebutte und ein leeres Schneckenhaus aufgesammelt.

Diese drei Dinge werde ich nun im Flur in einer kleinen Schale aufbewahren und werde so ständig an diesen Spaziergang erinnert und gleichzeitig motiviert, bald wieder Neues zu entdecken. Beim nächsten Spaziergang werde ich wieder drei Dinge sammeln und gegen die vorherigen austauschen. Und wer weiß, vielleicht sammle ich ja mit der Zeit auch ein paar besondere  Fundstücke, die ich dann in einer eigenen Box aufbewahren kann.

So werde ich …

  1. motiviert, immer wieder raus zu gehen und den Kopf bei einem Spaziergang frei zu bekommen.
  2. erinnert, auch unterwegs achtsam zu sein und mich umzusehen.
  3. aufmerksam, wie die Zeit vergeht und welche Dinge ich zu welcher Jahreszeit finden kann.

Ich würde mich freuen, wenn sich jemand meinem Projekt anschließt und vielleicht auch ein Bild von seinen Fundstücken zeigt!

Corinna Günther

Ich bin eine sprachbegeisterte Hobby-Fotografin mit Liebe zum Detail. Seit der Lektüre von Pascal Merciers "Nachtzug nach Lissabon" verliebt in die Philosophie, möchte ich das Leben im Alltag mit mehr Achtsamkeit beobachten, genießen und verknüpfen.

4 Comments:

  1. Was für eine tolle Idee! Vielleicht solltest du die 3 Gegenstände nicht austauschen (oder in einer Box aufbewahren), sondern einfach in der Schale ergänzen bis du eine Schale voller Natur hast 🙂

  2. Pingback: Achtsamkeitsübungen – visuell - Philora

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